Der Weg der Bohne
Verarbeitung von Rohkaffee bei Julius Meinl - Erfolg durch Qualität.Der ungeröstete Kaffee, auch Rohkaffee genannt, wird zumeist in 60-Kilo-Säcke abgefüllt und verschifft. Jede einzelne Lieferung wird mehrmals überprüft und, sobald eine Probe mehr als 5% schadhafte Bohnen enthält, zurück geschickt. Der Rohkaffee wird dann in der Julius Meinl Rösterrei nochmals gereinigt, gewogen und das Mischverhältnis nach unseren speziellen Geheimrezepten bestimmt.
Wie wird Kaffee geröstet?
Direkt in Wien bzw. in Vicenza erfolgt die Röstung der Julius Meinl Kaffeesorten. Unter Rösten versteht man das trockene Erhitzen der Kaffeebohnen wird als Rösten bezeichnet, wobei erst durch die Hitze die rund 800 Aromastoffe die in einer Bohne schlummern, zum Leben erweckt werden. Vor allem die Dauer und Temperatur des Röstvorganges beeinflussen den Geschmack des Kaffees und sind aus diesem Grund sensible und feine Instrumente, die nur mit viel Erfahrung optimal eingestellt werden können.
Während einer Röstdauer von ca. 16 Minuten, was etwa der fünffachen Zeit der eines gebräuchlichen Schalenrösters entspricht, kommen selbst die empfindlichsten Aromen zum Tragen. Während der Röstung vergrößert die Kaffeebohne ihr Gewicht um 30 bis 100% und verliert bis zu 20% ihres Gewichtes.
Welche Bedeutung hat die Stärke der Röstung?
Die Stärkegrad der Röstung hat einen bedeutenden Einfluss auf die Zubereitungsart.
• Heller Röstgrad steht für ein breites Aroma, mehr Säure und mehr Fülle am Gaumen und ist deswegen besonders für Filterkaffee geeignet.
• Mittlerer Röstgrad verstärkt bestimmte Nuancen und steht für mehr Würze, leichte Karamellisierung und ist besonders für Wiener Kaffeerezepte geeignet.
• Dunkler Röstgrad besticht durch einen bittereren, stärker karamellisierten Geschmack und mehr Schärfe und ist deswegen besonders für italienische Espressi geeignet.
Wieso ist die Verpackung so wichtig?
Röstkaffee, sowohl Bohnenkaffee als auch gemahlener Kaffee, ist ein sehr sensibles Produkt. Der Kaffee wird bei Julius Meinl sofort nach dem Rösten aromageschützt verpackt, um ihn vor schädlichen Einflüssen wie Sauerstoff, Gerüchen, Feuchtigkeit, Wärme und auch Licht zu schützen. Mahlkaffee wird vakuumverpackt, eine Bohnenkaffee-Verpackung ist mit einem Einweg-Ventil ausgestattet, damit die überschüssigen Gase entweichen können, ohne dass jedoch Fremdgerüche und Luft in die Packung eindringen können. Kaffee sollte immer trocken und kühl gelagert werden.
Ein alter Grundsatz besagt:
Kaffee sollte nur dreimal mit Wärme in Berührung kommen: das erste Mal auf der Plantage, das zweite Mal beim Rösten und das dritte Mal beim Kochen.
Sind bei Julius Meinl die Qualitätskontrollen wirklich so streng?
Ja, denn nur so kann beste Qualität und außergewöhnlicher Kaffeegenuss von Julius Meinl gesichert werden. Die einzigartige opto-elektronischen Auswahl der Bohnen nach dem Rösten ist nur der erste Schritt dazu: Zu dunkle, zu helle oder gebrochene Bohnen werden damit kompromisslos aussortiert.
Doch nichts kann das beste Mittel der Qualitätsgarantie ersetzen, nämlich eine laufende Verkostung bei Rohstoffen und Fertigprodukten. Zuerst wird der Rohkaffee bei der Erstverkostung sortenrein probiert, bevor er einer Mischung zugewiesen wird und auch diese Mischung noch einmal im Zuge einer Proberöstung verkostet wird. Erst wenn all diese Schritte getan sind, werden die Bohnen zum Endprodukt verarbeitet. Bei Julius Meinl täglich – seit 1862.
Sie schmecken den Unterschied – in jeder Tasse Julius Meinl Kaffee.

